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3. März 2026
4 Minuten Lesezeit
Unser PCR‑Kanister: 100 % recyceltes Material – Inhouse Recycelt
Muri, 03. März 2026 – Industrielle Verpackungen müssen zwei Dinge gleichzeitig leisten: Produkte zuverlässig schützen und steigenden Erwartungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Bei der Fischer Söhne Extrusion AG begegnen wir dieser Herausforderung mit einem praktischen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft: unserem PCR‑ (rHDPE‑) Kanister aus 100 % Inhouse recyceltem Material – regranuliert aus unseren eigenen Produktionsresten und wieder in den Prozess zurückgeführt.
Diese Lösung richtet sich an Kunden, die den Einsatz von Neuplastik reduzieren und sich ihren Zielen in der Kreislaufwirtschaft nähern möchten – ohne Einbussen bei der Leistungsfähigkeit im täglichen Umgang.
Was „PCR“ und „rHDPE“ bedeuten
PCR (Post-Consumer Recycled) bezeichnet recyceltes Material, das nach der Nutzung durch Endverbraucher gesammelt, sortiert und recycelt wurde, während rHDPE auf den recycelten Polymertyp verweist (recyceltes High-Density Polyethylen). In der Praxis werden beide Begriffe häufig gemeinsam in Verpackungsdiskussionen und -spezifikationen verwendet.

Warum PCR‑ (rHDPE‑) Kanister?
Kunststoffverpackungen spielen eine zentrale Rolle beim Schutz von Gütern und der Abfallvermeidung – aber die Produktion von Neuplastik ist ressourcenintensiv und trägt wesentlich zu CO₂‑Emissionen bei. Der Einsatz von Post‑Consumer‑Recycling‑HDPE (auch rHDPE genannt) hilft, den Kreislauf zu schliessen und die Umweltauswirkungen industrieller Verpackungen zu reduzieren.
Auch gesetzliche und marktseitige Anforderungen entwickeln sich in dieselbe Richtung. Die EU setzt ambitionierte Ziele, darunter verpflichtende Recyclinganteile in Kunststoffverpackungen (z. B. 30 % bis 2030) und strengere Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft.
Warum PCR‑Kanister wichtig sind
Kunststoffverpackungen schützen Produkte und helfen, Abfall zu vermeiden. Gleichzeitig ist die Herstellung von Neuplastik ressourcenintensiv und verursacht signifikante CO₂‑Emissionen. Durch den Einsatz von PCR‑HDPE (rHDPE) kann der Materialkreislauf geschlossen und die Umweltbelastung deutlich reduziert werden.
Zudem verschärft die EU die Anforderungen an Recyclinganteile und kreislaufwirtschaftliche Prinzipien – wodurch recycelbare Konzepte und Verpackungen mit Rezyklatanteil für viele Lieferketten immer relevanter werden.
Nachhaltigkeitswirkung: CO₂‑Einsparungen
Neben der Erfüllung regulatorischer Anforderungen ist der Klimaeffekt ein wesentlicher Treiber. Unser Materialvergleich zeigt, dass rHDPE je nach Systemgrenze und Datensatz eine CO₂‑Reduktion von rund 30–75 % pro Kilogramm Material liefern kann – und dabei technisch für industrielle Anwendungen geeignet bleibt.
Gleiche Übersichten zeigen typische CO₂‑Werte von ca. 2,0–2,5 kg CO₂/kg für Neu‑HDPE gegenüber ca. 0,4–0,6 kg CO₂/kg für recyceltes HDPE (PCR) – was Einsparungen von rund 1,6–2,1 kg CO₂/kg ergibt.

Unsere Lösung: der 100 % Inhouse Recycling Kanister
Unser Mono-Schicht Recyclingkanister besteht zu 100 % aus Inhouse Recyclingmaterial. Er basiert auf bewährter Schweizer Fertigungsqualität und ist mit einer Vielzahl von Verschlüssen und Zubehör erhältlich. Die Produktion wird durch zertifizierte Managementsysteme unterstützt: ISO‑9001‑zertifiziert.
Wesentliche Merkmale auf einen Blick:
- Mono-Schicht Recyclingkanister
- ISO‑9001‑zertifiziert
- Breite Auswahl an Verschlüssen und Zubehör
- 100 % Inhouse Recycling Kanister
- Eingeschränkte Farbauswahl
- Sichtstreifen auf Anfrage möglich
- Keine UN‑Zulassung (abhängig von Anwendungsanforderungen)
CO₂‑Wirkung: ein bedeutender Hebel
Der Umstieg von Virgin‑HDPE auf Recycling‑HDPE ermöglicht substanzielle CO₂‑Einsparungen. Unsere internen Vergleiche zeigen deutlich geringere CO₂ Emissionen pro kg Material, was zu spürbaren Einsparungen auf Materialebene führt.
Wo PCR‑Kanister Mehrwert schaffen
Unser PCR‑ (rHDPE‑) Kanister eignet sich besonders für Kunden, die:
- den Einsatz von Neuplastik in industriellen Verpackungen reduzieren möchten,
- messbare Fortschritte zu Kreislaufwirtschafts- und ESG‑Zielen demonstrieren wollen,
- robuste, stapelbare und produktionsfertige Verpackungen benötigen,
- mit einem Partner zusammenarbeiten möchten, der Auswahl, Tests und Implementierung unterstützt.
Herausforderungen und wichtige Überlegungen
PCR‑Lösungen sind keine „One‑Size‑Fits‑All‑Lösung“. Regulatorische Anforderungen – insbesondere UN‑Zulassungen und lebensmittelrechtliche Eignung – können Machbarkeit und Produktauswahl beeinflussen.
Daher besprechen wir den passenden Ansatz individuell – abhängig von Anwendungsfall, Materialstrategie, Erwartungen an Kennzeichnung/Nachverfolgbarkeit und erforderlichen Zulassungen in Ihrem Markt.
Blick nach vorn
Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft entstehen selten durch eine einzige Massnahme, sondern durch das Zusammenspiel von Verpackung, Material, Prozessfähigkeit und Kundenanforderungen. Deshalb behandeln wir PCR‑Lösungen als gemeinsames Engineering‑Thema – fokussiert auf Machbarkeit, Leistungsfähigkeit und Compliance.
Lassen Sie uns über Ihre Anwendung sprechen
Wenn Sie PCR‑ (rHDPE‑) Verpackungen evaluieren, Ihren CO₂‑Fussabdruck reduzieren oder Unterstützung bezüglich Machbarkeit unter Ihren regulatorischen Rahmenbedingungen benötigen, unterstützt Sie unser Team in Muri gerne.
Kontakt: info@fischersoehne.ch
Fischer Söhne Extrusion AG — Blow Molding. Packaging.
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